So richten Sie eigene Blockierregeln ein
In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie eigene Regeln anlegen, um beliebige Skripte Ihres Shops zu blockieren und so die Datenschutzvorschriften einzuhalten.
Was sind eigene Regeln?
Eigene Regeln sind Einträge mit Skriptregeln, anhand derer die Pandectes-App Skripte erkennt und daran hindert, vor der Einwilligung des Nutzers zu laufen.
Beim Blockieren gibt es zwei Fälle:
- Opt-in-Banner (strikt): Die durch eigene Regeln markierten Skripte laufen erst nach der Einwilligung.
- Opt-out-Banner (locker): Die markierten Skripte laufen zunächst, werden aber beim nächsten Seitenaufruf blockiert, wenn der Nutzer auf "Decline" klickt.
Wann das nützlich ist
- Sie nutzen eine Drittanbieter-App, die vor der Einwilligung läuft.
- Ein eingebundenes Skript wird in Ihrem Theme von einer fremden Domain geladen.
- Sie möchten, dass ein Dienst erst nach dem Akzeptieren von Cookies läuft (etwa ein E-Mail-Marketing-Pop-up).
Anwendungsbeispiel
Angenommen, in Ihrem Shop lädt ein Script-Tag Microsoft Clarity von der Domain "https://clarity.ms".
Dann legen Sie für diese Domain eine eigene Regel im Auto Blocker an, mit dem Eintrag "clarity.ms". Damit werden alle Skripte und Assets dieser Domain markiert und laufen erst nach der Einwilligung.
So finden Sie heraus, welche Skripte zu blockieren sind
- Öffnen Sie Ihren Shop und klicken Sie auf "Untersuchen". Wechseln Sie zum Reiter Network und filtern Sie nach JS.

- Sehen Sie sich die geladenen Skripte an. Stammen sie von Ihrer eigenen Domain? Falls nicht, können Sie im nächsten Schritt eine eigene Regel anlegen, um sie zu blockieren.

So legen Sie eine eigene Regel an
Schritte
- Gehen Sie zu Settings > Autoblocker > Custom rules.
- Legen Sie eine neue Regel an.
- Füllen Sie das Formular aus.
Das wichtigste Feld ist das Domain-Feld. Tragen Sie dort die Domain des Skripts ein, das Sie blockieren möchten, ohne Leerzeichen. Das Feld arbeitet als regulärer Ausdruck.
Im Clarity-Beispiel tragen wir also "clarity.ms" als Domain ein.

Jede Domain, die Sie hier eintragen, erfasst alle Elemente unterhalb dieser Domain. Tragen Sie zum Beispiel clarity.ms ein, werden alle Skripte dieser Domain blockiert.
Zum Beispiel:
- https://www.clarity.ms/tag/3b3a8r2k7 ✅ (von der Regel erfasst)
- https://www.clarity.ms/some-other-script.js ✅ (von der Regel erfasst)
- https://www.clarity.ms/another-file.css ✅ (von der Regel erfasst)
Tragen Sie hingegen clarity.ms/tag in das Domain-Feld ein, wird nur das erste Skript markiert. Die übrigen werden nicht blockiert.
So prüfen Sie, ob das Skript erst nach der Einwilligung läuft
Prüfen Sie nach dem Anlegen der Regel den Reiter Network. Lädt das Skript vor der Einwilligung nicht mehr, haben Sie die Regel erfolgreich angelegt.
Setzt das Skript Cookies, prüfen Sie in einem Inkognito-Fenster, welche Cookies vor der Einwilligung in Ihrem Shop gesetzt werden. Wurde die eigene Regel erfolgreich angelegt, wird das zugehörige Cookie vor der Einwilligung nicht mehr gesetzt.
Aktualisiert am: 22/09/2026
Danke!
